Posts mit dem Label Review werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Review werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sebastian Fitzek - Der Augensammler

Dienstag, 5. März 2013

3 Kommentare


Titel/OriginaltitelDer Augensammler
AutorSebastian Fitzek
Veröffentlichung2011
GenrePsychothriller
Seiten439 Seiten
Preis  9,99 €
weitere Informationen unter buecher.de




Bewertung:





sehr gut
absolut lesenswert  -
eines der besten 
Bücher, die ich im letztes 
Jahr gelesen habe



Inhalt:

Alexander Zorbach ist ehemaliger Polizist, der es als Reporter einfach nicht lassen kann den Polizeifunk abzuhören. Somit ist es nicht verwunderlich, dass er der erste Reporter ist, der am Tatort des neuen Mordes durch den Augensammlers eintrifft. Wieder wurde die Mutter getötet um das Kind zu entführen. Zurück bleibt nur der Vater mit einer Botschaft: Finde binnen 45 Stunden dein Kind, oder es ist tot.
Doch die Polizei steht vor einem Rätsel. Nicht nur dass den Kinderleichen das linke Auge fehlt, nein - auch haben sie keine Spur zum Augensammler und tappen völlig im Dunkeln. Bis eine Zeugin auftaucht – eine blinde Zeugin, die behauptet den Augensammler gestern getroffen zu haben.



Meine Meinung:

Ich kann euch gar nicht genau sagen, warum ich mir dieses Buch gekauft habe. In einer Zeitung habe ich gelesen, dass Sebastian Fitzek so gute Thriller schreibt, dass sie sogar ins Englische übersetzt werden. Vielleicht hat mich das dazu veranlasst, das Taschenbuch mitzunehmen, als ich es in der Buchhandlung stehen sah.
Gelesen habe ich es während der Zugfahrt von meinen Eltern zurück in meine Wohnung. 8 Stunden Fahrt und ich habe jeden Umstieg gehasst, weil ich das Buch in die Tasche stopfen musste.

Der erste Eindruck:
Seltsam, dass Ganze ist aus der Ich-Perspektive geschrieben. Etwas, dass ich eigentlich gar nicht leiden kann. Aber ich muss sagen, dass ich mich sehr schnell daran gewöhnt habe und es mir viel Freude bereitet hat. Denn Fitzek lässt einen in die unterschiedlichen Rollen seines Buches schlüpfen. Die einzige Kritik, die ich in diesem Zusammenhang und allgemein zu dem Buch geben kann ist, dass ich die Ich-Perspektive von dem Kind nicht überzeugend finde.

Lässt man das einmal außen vor, so kann ich nur noch einmal betonen, wie unbeschreiblich gut ich dieses Buch finde. Besonders der Mitrate-Spaß kommt nicht zu kurz. Ich nehme nicht zu viel Vorweg wenn ich sage, dass das Buch viele Kapitel hat und nach fast jedem Kapitel steht man als Leser vor einer völlig unerwarteten Wendung der Geschichte da. Man kann gar nicht anders, man muss weiterlesen! Und das Ende erst – absolut großartig.
Meinem Freund habe ich das Lesen dieses Psychothriller folgendermaßen beschrieben:

Es ist wie das Jagen eines Hasens. Immer wenn man der Meinung ist man hat ihn gleich erwischt, schlägt er wieder einen Haken.

Der Augensammler ist für mich die Buchempfehlung schlechthin geworden. Und eines kann ich euch sagen, so schnell habe ich verliehene Bücher noch nie zurück bekommen!


Eure Saskia


[ Filmreview ] Der Hobbit

Dienstag, 18. Dezember 2012

1 Kommentare
    

Heute Mittag haben meine Mitbewohnerin und ich uns einen gemütlichen Kinonachmittag gegönnt - so richtig teuer in 3D, mit Popcorn, was leckerem zu trinken und Bilbo und Gandalf. Seid der ersten Herr der Ringe Filme bin ich ein riesen Fan, habe das Buch "Der kleine Hobbit" förmlich verschlungen. Da nun der erste Teil der Triologie, die komischerweise nur "Der Hobbit" heißt (vielleicht wollte man etwas erwachsener klingen) ins Kino kam, war für mich natürlich klar, dass ich den sehen muss. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Wie schon in Herr der Ringe schafft es der Oscarpreisträger Peter Jackson erneut, die absolut magische und fantastische Stimmung des Buchs einzufangen. Er schafft es Charaktere, Gestalten, Landschaften - alle fast noch besser darzustellen als es meine eigene Vorstellungskraft je könnte. Dazu wieder ein unglaublicher Soundtrack der einfach nur zum träumen anregt und ich bin hin und weg. Fast drei Stunden saßen wir gebannt in unseren Kinosesseln und beobachteten Bilbo Beutlin bei seinen uns bekannten Abenteuern. Besonders die 13 Zwerge sind einfach nur fantastisch, immer wieder muss man grinsen, genau wie bei den riesigen Trollen, von denen einer einen süßen Sprachfehler hat. Drei Stunden ohne auch nur eine Sekunde der Langeweile - da hätte ich glatt noch länger sitzen bleiben können!

Alles in allem hat Peter Jackson es mal wieder geschafft ein Buch absolut fantastisch umzusetzen, so dass ich den zweiten Teil der Triologie kaum erwarten kann. Es ist natürlich umstritten, dass ein einziges Buch zu einer Filmtriologie gemacht wurde, aber Geldmacherei hin oder her - so ist es immerhin mal möglich ein Buch wirklich detailgetreu zu verfilmen. Außerdem: je mehr Stunden Filmmaterial mit diesen absolut sympathischen Filmhelden desto besser! 

Hoffe ihr findet in Mitten des ganzen Weihnachtstrubels auch mal ein wenig Zeit zu entspannen!
Eure Marie

Unsere Lieblingsweihnachtsfilme #1

Montag, 10. Dezember 2012

4 Kommentare


Liebe braucht keine Ferien - einer meiner absoluten Lieblingsweihnachtsfilme. Da ich sowieso total erkältet bin und deswegen gestern Abend nicht wie sonst Sonntags zum Essen und Tatort-schauen zu meinen Eltern bin, dachte ich mir, kann ich mir auch mal einen richtig gemütlichen Abend machen. Gesagt getan, Film rausgesucht, mit Tee und Plätzchen ins Bett gekuschelt und einfach nur entspannt. Dabei habe ich ein Stirnband fertig gehäkelt - bin momentan wieder total auf dem Häkeltrip! Dazu vielleicht die nächsten Tage mehr, jetzt ein paar Wort zu dem wundervollen Film "Liebe braucht keine Ferien".

Die Geschichte handelt von Amanda (Cameron Diaz), einer vielbeschäftigten Filmtrailerproduzentin aus LA, und Iris (Kate Winslet), einer Journalistin aus London. Amanda ist kühl und weint nicht, hat sich gerade von ihrem Freund getrennt nachdem er sie betrogen hat, und will einfach mal weg. Genau wie Iris, die seit Jahren eine unerwiederte Liebe hegt und ebenfalls die Feiertage irgendwo anders verbringen will. Über eine Homepage für Häusertausch finden sich die beiden und tauschen kurzentschlossen schon am nächsten Tag - Amanda's Villa in LA für ein kleines Cottage in einem verschlafenen Dorf bei London. Und so nimmt die Geschichte ihren Lauf.

Für mich ist die Geschichte Beispiel für eine perfekte Liebesgeschichte ohne zu viel Kitsch, untermalt mit super Musik UND mit schönem Weihnachtsgefühl. Natürlich ist der Film nichts unvorhersehbares, aber für einen kühlen Winterabend meiner Meinung nach perfekt - also mich macht er glücklich! Außerdem finde ich die vier Hauptdarsteller, neben Cameron und Kate noch Jude Law und Jack Black, einfach nur entzückend. Die Chemie zwischen Cameron und Jude ist einfach unglaublich, findet ihr nicht auch?! Ich will gar nicht viele Worte über den Film verlieren, schaut euch einfach den Trailer an und wer den Film noch nicht gesehen hat sollte ihn sich definitiv noch vor Weihnachten anschauen! Liebe Grüße und einen guten Start in die neue Woche,
Eure Marie

[Filmreview] CLOUD ATLAS - definitiv sehenswert!

Dienstag, 4. Dezember 2012

9 Kommentare


Letzte Woche war ich mit zwei meiner Freunden im Kino. Ausgesucht wurde Cloud Atlas. Nicht etwa, weil die Kritiken so gut sind, nein! Die beiden Männer an meiner Seite wollten in einen Film mit Überlänge. Genaugenommen die Überlänge schlecht hin. 2 Stunden und 52 Minuten dauert die Buchverfilmung - für meine Blase eine echte Herausforderung, der ich nicht gewachsen war. 


Über den Inhalt des Filmes möchte ich nicht viel verlieren. Der Zuschauer wird in sechs verschiedene Zeitalter in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft mitgenommen, in der die Protagonisten ihr Leben leben. Die Helden haben mit Ruhm, Macht und Vorurteilen zu kämpfen und versuchen auf ihre Weise dem Druck zu entgehen und die Welt ein stück weit zu verbessern. 






Warum lege ich euch den Film ans Herz?!


Für mich ist Cloud Atlas definitiv die Überraschung des Jahres. Es ist mal kein Film in den man sich einfach reinsetzt und sich berieseln lässt. Man muss mitdenken und glaubt mir dazu gibt es genug Anlass.  Der Film ist tiefgründig und philosophisch, dass aber nicht auf eine aufdringliche Art und Weise. Jeder darf so viel hinein interpretieren wie er möchte. (Ich bin mir sicher, dass meine männlichen Begleitungen links und rechts bei weitem nicht so viel über den Film nachgedacht haben wie ich.) Ein wichtiger und auch offensichtlicher Gedanke hinter den Geschichten ist, dass die Menschen miteinander verbunden sind, nicht nur im Hier und Jetzt, sondern auch über den Tod hinaus.
Dieser Gedanke wird wunderbar umgesetzt, nicht zuletzt durch die hervorragenden schauspielerischen Leistungen. Jeder Schauspieler spielt in fast jeder Zeitepisode mit, teilweise in so guten Kostümen, dass man ihn nicht wieder erkennt. So spielt Tom Hanks insgesamt sieben (wirklich gute) Rollen. Auch der sonst so schnulzige Hugh Grant hat mich in seinen durchweg bösen Rollen überzeugt und das will schon etwas heißen. Ein Tipp: Bleibt bis zum Ende sitzen, da wird aufgelöst welcher Schauspieler hinter welchem Kostüm steckt – in einigen Fällen eine Überraschung!

Mein Fazit
Ein Film für jedermann! Die Bilder sind absolut eindrucksvoll und schweben mir immernoch im Kopf herum. Jede einzelne Geschichte ist beeindruckend und könnte einen Kinofilm für sich füllen.  Die fast drei Stunden Kinozeit wurden nicht einmal langweilig, da absolvierte ich den Gang zur Toilette sogar in einem Spurt.
Es gibt lustige, spannende, aktionreiche und emotionale Szenen, die sogar Männer berührten. Die darstellerischen Leistungen unterstützen die Geschichte erstklassig, ebenso wie die Kostüme. Sagte ich schon, dass die Kulissen absolut eindrucksvoll sind? :D

Ich hoffe ich konnte euch überzeugen, dass dieser Film das hält, was er verspricht. Schnappt euch eure Freundin, euren Freund und stürmt die Kinokassen. Ich für meinen Teil weiß jetzt schon welche DVD und Filmmusik als nächstes in meinem Regal stehen wird.
Klick zum Trailer

Eure Saskia



Mittwoch, 21. November 2012

6 Kommentare
 Heute mal ein etwas anderer Post - eine Art Review. Nachdem ich vor mittlerweile fast 2 Monaten endlich bei meinen Eltern ausgezogen bin, darf ich nun ein großes und wunderschönes Zimmer in einer Altbauwohnung in der Innenstadt mein Reich nennen - yay! Ich fühle mich hier wirklich wohl, habe auch eine Menge Geld in schöne Möbel etc. gesteckt, nur etwas leer ist es natürlich noch: vor allem an den Wänden. Deswegen wollte ich endlich mal Fotos entwickeln lassen, etwas was ich schon ewig vorhabe. Dabei wollte ich dann auch gerade die Gelegenheit nutzen um ein paar Fotos für mein Smashbook auszudrucken.

Gesagt getan, Fotos wurden rausgesucht und auf einen USB-Stick geladen, auf zu dm gestiefelt. Bei den Preisen dort musste ich dann erstmal schlucken und schnell kam der Entschluss, das ganze doch mal im Internet zu machen. Nach dem Lesen von einigen Testberichten habe ich mich recht schnell für Pixum entschieden - was wie sich rausstellte eine echt super Entscheidung war.
Mit dem Fotolader ist es super easy die eigenen Fotos hochzuladen, als Neukunde bekommt man etliche Bilder geschenkt, so dass ich im Endeffekt bei meiner ersten Bestellung nur die Lieferkosten zu tragen hatte - perfekt!
Als die Fotos nach einigen Tagen bei mir ankamen, lange warten musste ich wirklich nicht, war ich super gespannt. Was soll ich sagen, das Resultat hat mich zu 100% überzeugt! Die Qualität ist super, und alles so wie ich es mir vorgestellt habe. Definitiv auf den Normalpreis wert.

Besonders gefreut habe ich mich auf die Drucke meiner Instagram Fotos. Ich habe Instagram Fotos schon mehrmals versucht in Drogeriemärkten etc. auszudrucken - immer waren sie entweder verzerrt, nur Ausschnitte des Bildes drauf zu sehen, oder alles war total verpixelt. Nicht so bei Pixum, da wurden meine Erwartungen wirklich übertroffen. Nicht nur, dass die Bilder in perfekter Qualität dargestellt werden, nein, wie ihr sehen könnt wurden sie sogar in das Instagram-typische Polaroidformat geschnitten! Ich bin einfach nur super happy, Wand und Smashbook werden die nächsten Tage auf jeden Fall verschönert werden. Achso, wenn wir schon beim Thema Instagram sind, hier ein Witz den uns letztens in der Vorlesung ein Prof erzählt hat und bei dem ich wirklich laut lachen musste:

Wie viel wiegt ein Hipster? Ein Instagram(m)! 


Haha also ICH fand den super! Hoffe ihr konntet mit dem kleinen Testbericht etwas anfangen und nutzt vielleicht auch den super Willkommensbonus, der 100 Fotos umfasst! Ich werde auf jeden Fall bald meine nächste Bestellung aufgeben - ich will anfangen mehr meiner digitalen Fotos zu entwickeln, ist doch einfach schöner etwas in der Hand zu haben!

Habt ihr auch schon einmal online Fotos entwickeln lassen? Seid ihr auch bei Instagram?
Eure Marie

[50] Shades of Grey

Sonntag, 18. November 2012

12 Kommentare


Ja, ich hab es getan, ich hab Shades of Grey gelesen. Ich wollte es nicht, wirklich nicht! Aber was soll man sagen, wenn die Mitbewohnerin es zu Hause hat und man kränkelnd im Bett liegt und leichte Lektüre brauch? Genau, dann liest man einen Quasi-Porno. Als Saskia mir dann gestern bei Skype schockiert berichtete, sie hätte eine 50-seitige Testversion gelesen musste ich ihr verraten, dass ich die Bücher schon gelesen habe, zumindest Teil 1 und 2. Ihre Antwort? "Also ich glaube ich könnte das nicht lesen, ohne danach nach D. [Ihrem Freund, Anm. d. Red.] zu rufen" - heieiei diese sexuelle Saskia, kann nicht einmal einen Porno lesen ohne ihren armen, armen Freund danach anzurufen. Solch schweinig sexuelle Saskia. [Achtung, Alliteration!] Nun aber meine paar Cent zu den skandalösen Bestseller, die momentan scheinbar DAS Gesprächsthema sind.

Hintergrund: Geschrieben wurden die Bücher wie ja sicher viele von euch wissen von einer nicht mehr jungen Hausfrau und Mutter. [Was sagt man denn als Ehemann / Nachbar / Eltern zu sowas?! Schock?!] Inspiriert wurde sie dabei von Twilight, ursprünglich war Shades of Grey, Titel damals Master of the Universe, als Fanfiction geschrieben, also einer Geschichte in der man seine Lieblingscharaktere aus Buch / Film / etc. nimmt und sie die eigene Dramen durchleben lässt. Natürlich kamen schon in ihrer Fanfiction keine Vampire vor, nur hieß eben Christian damals Edward, Anastasia war Bella, etc. Die Parallelen zu Twilight finde ich immer noch ziemlich eindeutig, auch wenn Namen und Aussehen in der Buchfassung natürlich geändert wurden. Trotzdem - soll Stephenie Meyer stolz drauf sein Inspiration für "so etwas" gewesen zu sein?

Die Geschichte: Dazu will ich gar nicht viel sagen - um was es geht weiß vermutlich sowieso jeder. Christian, reicher und erfolgreicher Karrieremann, trifft auf Ana, schüchterne und unsichere Studentin. Er zieht sie in seinen Bann und will sie für sich gewinnen - auf seine ganz spezielle Art. Christian ist Dom und steht auf BDSM, Sadomaso, außergewöhnliche Sexspiele. Ana ist Jungfrau und weiß nicht auf was sie sich da einlässt. Dann nimmt der Porno, äh pardon, die Geschichte ihren Lauf.

Meine Meinung: Nun zu dem was ich über das ganze Phänomen der neuen Erotikliteratur für Frauen dachte. Als ich angefangen hab zu lesen dachte ich erstmal: Wow, man merkt, dass die Hausfrau und nicht Autorin ist. Die Sprache ist einfach nur grausam, wirklich grausam. Ich mein auch Stephenie Meyer zum Beispiel begeistert ja nicht gerade mit literarischen Höhenflügen, im Gegenteil, aber das hier ist wirklich unter aller Sau. Bereits nach den ersten 20 Seiten dachte ich mir: Das hast du doch schonmal gelesen... Und wirklich: James benutzt immer wieder die selben Redewendungen, beschreibt mit den gleichen Adjektiven und ihre Sprache ist einfach redundant. Ich war wirklich kurz davor aufzuhören mit lesen, aber meine Neugier war zu groß. Die Sprache konnte also schonmal nicht begeistern, was ist es dann, was alle so interessiert?
Natürlich, der Sex. Sehr viel mehr ist auch in dem ersten Buch eigentlich nicht, außer Sex, Gesprächen über Sex und ein bisschen Drumherum. Äußert detaillierte Sexszenen, teils wirklich eklich explizit, dazu gleich mehr. Der dominante Christian zeigt der unerfahrenen, jungfräulichen Ana was Sex ist. Und was sagt er etwa tausend Mal im laufe der Bücher [s.o.]? "Ich mache keine Liebe, ich ficke... ich ficke hart!" Na dann... Sexszenen ziehen sich über mehrere Seiten, anregend [hust] kann das natürlich schon sein. Oder auch abstoßend und viel zu detailliert, wenn man zum Beispiel liest wie Ana Christian gesteht sie habe ihre Tage und könnte heute nicht, worauf er nur antwortet das sei im egal und ihr das Tampon rauszieht. JA, das steht wirklich genau so da. ER ZIEHT IHR DEN TAMPON RAUS! Also wenn das nicht eklig explizit ist, dann weiß ich ja auch nicht.
Neben dem Sex, der vor allem im ersten Teil der Reihe [gelesen habe ich Teil 1 und 2] dominiert, geht es um die charakterlichen Abgründe und die vielen Facetten des Christian Grey und dessen traumatisierende Kindheit. Kann mir bitte jemand verraten, warum auf einmal scheinbar alle Frauen einen Mann wie Christian Grey wollen?! Also ich versteh's nicht. Wie er so schön immer und immer und immer wieder sagt, er ist "abgefuckt". 
Insgesamt ist die Geschichte unglaublich langwierig, vor allem im zweiten Teil passiert quasi nichts, ein ewiges Hin- und Her um Anastasia moralische Bedenken und Christians Wille sich zu ändern. Wie gesagt - man liest einfach immer und immer wieder das gleiche in den Büchern, und das dann verteilt über tausende von Seiten.

Fazit: Wer einen kleinen Porno als Bettlektüre will kann sich die Bücher schon durchlesen, erwarten sollte man allerdings nicht zu viel. Ich hoffe nur, dass jetzt nicht tausende Erotikbücher von frustrierten Hausfrauen aus dem Boden sprießen und die Welt der Literatur endgültig zerstören. Shades of Grey - für mich das weibliche Pendant zu einem Porno oder dem Playboy. Was ja keine Schande ist, versteht mich da nicht falsch. Was ich nicht verstehe: warum ist es okay, wenn eine Frau Shades of Grey liest, im Bett neben ihrem Mann, nicht aber wenn ein Mann Abends ne Runde im Playboy blättert? Kann mir das jemand erklären? Nun ja, drei Sachen die für mich das Buch perfekt beschreiben? Grausam geschrieben, langwierig und pornös.

Habt ihr Shades of Grey gelesen? Was haltet ihr von dieser neuen Art der Erotikliteratur für Frauen? 
Eure Marie

Viva Vital - Brotbackmischung mit Sonnenblumenkernen

Donnerstag, 1. November 2012

2 Kommentare
Gerade Morgens zum Frühstück brauche ich neben einer Tasse Kaffee einfach eine gute Scheibe Brot mit Marmelade oder ähnlichem. Natürlich ist mir frisches Brot vom Bäcker oft einfach zu teuer, Toastbrot kann ich allerdings auf den Tod nicht ausstehen - noch dazu ist es wirklich nicht gerade das gesündeste und satt wird man auch nicht, was dann dazu führt, dass man locker 5 Scheiben Toast in sich reinstopfen könnte. Vor einigen Tagen hab ich dann bei Netto eine Brotbackmischung der Eigenmarke Viva Vital mitgenommen, und zwar die mit Sonnenblumenkernen und Sauerteig. Für nur 69 ct kann man sowas ruhig mal mitnehmen!


Nachdem uns dann gestern Abend aufgefallen ist, dass ja heute Feiertag ist und wir quasi kein Brot mehr da hatten, war der perfekte Zeitpunkt um zu backen. Einfach nur die Brotbackmischung mit etwas lauwarmen Wasser mischen, gehen lassen, nochmal kneten und in eine Kastenform geben, wieder etwas gehen lassen und dann ab in den Backofen damit. Insgesamt dauert die Zubereitung etwa 2 1/2 Stunden würde ich sagen, der Arbeitsaufwand ist allerdings mehr als gering. Wegen der Wartezeiten sollte man allerdings zu Hause bleiben - bei mir momentan kein Problem.





Heute Morgen hab ich dann das Brot, dass ich gestern vor dem schlafen gehen nur noch schnell rausgeholt und auf ein Holzbrett gelegt hatte, aufgeschnitten und probiert. Was soll ich sagen? Unglaublich lecker! Leicht säuerlich mit vielen Sonnenblumenkernen, angenehm weich und überhaupt nicht trocken - wow! Einen Teil des Brots habe ich sofort eingefroren - finde ich sowieso immer super praktisch. Ich friere das Brot normalerweise schon in Scheiben ein und lege zwischen die einzelnen Scheiben ein Stück Backpapier: so kann ich mir morgens einfach nur ein paar Scheiben rausnehmen, 2 Minuten in den Toaster schieben und fertig.

Also ich bin auf jeden Fall restlos begeistert - günstig und lecker, wie soll man da wiederstehen? Im Laufe der nächsten Wochen werde ich definitiv noch andere Sorten ausprobieren.

Habt ihr Erfahrung mit solchen Brotbackmischungen vom Discounter?
Eure Marie

[ Daniel kommentiert] The Expendables 2

Donnerstag, 4. Oktober 2012

1 Kommentare
Vor ein Tagen habe ich ja meine Meinung zum aktuellen Kinofilm 'The Expandebles 2“ gesagt und auch, dass ich mit meinem Freund diesen Film schauen musste. Als er die Review gelesen hat, war er natürlich nicht sonderlich begeistert, woraufhin ich ihn gebeten habe, doch einfach selbst etwas zu verfassen. Wer hätte denn gedacht, dass er das wirklich macht...

Daniel
Bild: silvascreen.com
Gewalttätiger, älter, männlicher – alles was ich mir erhofft habe! Was passiert, wenn man alle Actionfilmhelden meiner Kindheit und Jugend in eine Story steckt, kann man(n) gerade im Kino bewundern: The Expendables 2 läuft endlich! Das ganze Jahr über habe ich nur auf diesen einen Moment hingefiebert. Endlich kämpfen Sylvester und Jason wieder Seite an Seite mit ihrem gewalttätigen Haufen gegen das Böse auf der Welt!

Im Kino jedoch der Schock: vier Frauen! Sollte der Film etwa nicht die Erwartungen meiner gewalttätigen Ader erfüllen? Geht es letztendlich doch noch um irgendeine Herzscheiße? Am Anfang schien dies so, als Liam Hemsworth, dieser Hunger-Games-Typ, von seiner großen Liebe schwärmt, während er als höchst talentierter Scharfschütze innerhalb von zwei Minuten seine ersten 100 erledigt. Gott sei Dank – viel mehr van Damme sei Dank – hat sich dieses Liebesgesülze relativ schnell erledigt und das Gefühl der Liebe wird durch das Gefühl der blinden rasenden Rache ersetzt. Schon haben wir das Leitmotiv im Film: Rache – des Actionfilms bester Freund!
Nach weiteren 80 Minuten und 5 000 Toten mehr kämpfen Jean-Claude und Sylvester in einem finalen Fight auf Leben und Tot um die Rachegelüste der Expendables-Truppe zu stillen. Jean-Claude, der im kompletten Film mit Sonnenbrille rumgerannt ist, zeigt endlich seine blutdürstenden Augen – zumindest das, was hinter den riesigen Augenringen zu sehen ist - und Sylvester spannt seine Muskeln an und lässt diese tanzen – scheinbar ist die Schwerkraft in diesem Film immens hoch, denn sein Bizeps ragt nach unten. BÄM, SCHMETTER, WÜRG…Sylvester gewinnt! Juhuu – der Glaube an die Menschheit ist wiederhergestellt!
Achja bevor ich es vergesse: Chuck Norris…oh mein Gott…der Hammer! Insgesamt hat er vielleicht fünf Minuten, in denen er zu sehen ist, aber in genau diesen fünf Minuten killt er mehr als doppelt so viele Böse wie der Rest der Typen – und das nur mit seinem Finger!!!!
Fazit:
Stumpfe Gewalt mit alten Sprüchen und alten Gesichtern – Yeah! Die Story ist total unwichtig und reine Nebensache solange genügend explodiert und stirbt!

Saskia: Woher zum Teufel weiß mein Freund, wer bei den Hunger Games mitspielt? Das wusste ja ich noch nicht einmal vorher!


2012 FALL TV-SHOWS #2

Mittwoch, 26. September 2012

0 Kommentare

Nachdem ich mich gestern schon über die Rückkehr von 2 Broke Girls und Castle freuen durfte, die nun neben Switched at Birth Dienstags auf dem Plan stehen, ist heute New Girl aus der Sommerpause zurückgekehrt. Saskia und ich sind beide riesen Fans der Serie - Zoey Deschanel und der ganze Cast machen aus der Serie einfach nur Unterhaltung pur! Außerdem habe ich mir heute eine neue Serie angeschaut, nämlich Ben & Kate. Erwartungen hatte ich keine, was ich über den Pilot dachte dazu mehr unten. Wie auch schon das letzte mal - auf www.sidereel.com findet man allerhand Informationen über die neuen 2012 Fall TV-Shows und ist immer on track was die liebsten Serien angeht. Achso, noch als kleine Info, da das letztes Mal nicht so rübergekommen ist - es geht hier um Serien die momentan in den USA Premiere haben, nicht bei uns - anschauen kann man die also nur in Englisch bisher! 

www.fox.com

BEN & KATE (Fox)

Schon wieder eine neue Comedy-Serie, und schon wieder eine, die auf den Zug von Modern Family etc. aufgesprungen ist. Familiencomedy mit allem was dazu gehört. Hier geht es um Ben und Kate, Bruder und Schwester die sich seit jeher sehr nahe stehen und trotzdem verschiedener nicht sein könnten. Der eine der unverantwortungsbewusst, rastlose Träumer, die andere die viel zu ernste und etwas prüde alleinerziehende Mutter. Dazu noch zwei durchgeknallte Freunde und eine Tochter die süßer nicht sein konnte - et voilà, eine neue Comedy-Serie. Wie schon gesagt - Erwartungen hatte ich keine, aber die 22 Minuten kann man sich ja durchaus mal anschauen. Wen es interessiert - einen Trailer gibt es hier.

Meine Meinung zum Pilot von 'The New Normal':
Eins mal voraus - die kleine Tochter ist einfach nur ENTZÜCKEND! Ich finde Kinder in dem Alter ja sowieso schon total süß, und die ist echt die Härte. Noch was - Justin aus Brothers & Sisters in einer kurzen Rolle - wooohooo, ist es heiß hier drin? (Nein, eigentlich erfriere ich.) Nun zum eigentlichen, der Serie. Ein paar Mal hab ich definitiv laut gelacht, ich denke da gibt auch schon der Trailer eine recht gute Idee. Ich finde es immer schwer, sich in etwas mehr als 20 Minuten wirklich eine Meinung zu bilden, aber eins kann ich euch sagen: die nächste Folge werde ich mir bestimmt nochmal anschauen. Die Idee von Bruder und Schwester die eine so enge Beziehung haben finde ich einfach süß, außerdem denke ich die Schauspieler haben echt Potential und wieso also nicht? Definitiv Lust auf ein bisschen mehr, auch wenn es mich jetzt nicht total gepackt hat oder so.

Gibt es außer mir eigentlich noch irgendjemanden, der sich jeden Herbst auf Serienneustarts und die Rückkehr alter Favoriten freut? 
Eure Marie

[ Filmreview ] The Expendables 2 - aus der Sicht einer Frau

Dienstag, 25. September 2012

2 Kommentare
Gestern hat es mein Freund geschafft seinen Gutschein einzulösen, den ich ihm vor 2 Jahren (!) geschenkt habe. » Einmal einen Männerfilm gucken, ohne zu meckern
Heute denke ich mir: Warum bloß hast du das getan? Anstatt das er sich irgendeinen Film raus sucht wie 'Spiderman' oder 'Batman', wurde ich ins Kino geschleift – in 'The Expendables 2'.
The Expendables 2. Foto: Splendid Film
# TRAILER

An dieser Stelle folgt eine kleine Review von meiner Seite aus. Achtung, wer den Film noch sehen möchte, hier wird gespoilt, wenn es denn bei dieser fesselnden Geschichte überhaupt möglich ist etwas vorweg zu nehmen!

Vor dem Kino erwarteten uns wie erwartet so richtige Männer, also so richtig mit Milchbubigesichtern. Ich habe mit 4 weiteren Frauen die Frauenquote ordentlich in die Höhe getrieben. Der Film startete und in der ersten Minute gab es schon 100 Tote. Überall Waffen, ehemalige Stars die aus Autos schießen und einen Asiaten retten – der Grund: unbekannt!
Liam Hemsworth Foto:http://collider.com
Eine Augenweide für uns Frauen Liam Hemsworth. , der nebenbei das Alter des Senioren-Filmcast nach unten schraubt...
Die eigentliche Geschichte hinter The Expendables 2 – ein Tresor muss gefunden werden, welcher mithilfe einer Asiatin geknackt wird. Die Gruppe unserer Helden wird allerdings vom Feind überrascht und verliert den Inhalt des Tresors. Sagen wir bis dahin sind 20 Filmminuten vergangen. Was passiert? Der hübsche Liam Hemsworth stirbt...neeeeeeiiinn! Von dem Moment an also nur noch faltige Schauspieler, die in ihrem Alter allen beweisen wollen, dass sie immernoch Stars sein können. Wie der Film weitergeht kann sich denke ich vorstellen.
Lasst es mich mit den Worten zusammenfassen: bämbäm, bumbum, Explosion, bäm, bum → geschätzte 700 Personen tot.

Wie von meinem Freund angekündigt sei dieser Film so männlich, dass selbst ich meinen Kinositz verlassen würde mit 3 Gramm mehr Eiern in der Hose. Tatsächlich war er es der sich lautstark über die flachen Witze amüsiert hat und vor Bewunderung von Sylvester Stallones Armen ein lautes „Woooow!“ ausrufen musste.

Ich habe meinen Gutschein eingelöst und während des Filmes meinen Mund gehalten. Er war glücklich und zufrieden und das stimmt mich dann auch irgendwo glücklich.

Ich bin kein Fan von Twilight, überlege jetzt aber ihn im November in die Premiere zu schleifen, damit er ein Gefühl dafür bekommt was er mir da angetan hat, als er mich in einen testosteronüberfüllten Kinosaal geschleift hat.

Eure Saskia